Tops & Flops / 10.2017

Ihr Lieben, als allererstes möchte ich mich einmal für die nicht angekündigte Blogpause auf meinem Blog entschuldigen. Aber kurz nach der Buchmesse haben mich wohl ein paar ganz besonders fiese Bakterien erwischt, die mir in Folge beim Arzt einen Medikamenten-Cocktail eingebracht haben, der sich gewaschen hat. Ergebnis: Meine Motivation, mich vor den Computer zu setzen, war gleich Null ...


Das einzig Gute daran ist, dass ich meinen Leseschnitt doch noch ein wenig aufpolieren konnte, der Oktober hatte dank Messe und verschiedener anderer Dinge eher zäh angefangen. Durch die Motto Challenge sind im Verhältnis relativ viele Reihenbücher und Thriller von meinem SuB auf der Leseliste gelandet, die ich zum Teil innerhalb von zwei Tagen durch hatte.

Top des Monats: Gelesenes

Beim Toptitel für den Oktober habe ich mich nach einiger Überlegung für "Trigger" von Wulf Dorn entschieden. Das Buch war mein erstes Buch von diesem Autor, wird aber bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Die Verwirrspiele rund um die verschwundene Patientin von Ellen Roth fand ich jedenfalls sehr gelungen, wenn sich auch für meinen Geschmack die eine oder andere kleine Länge eingeschlichen hat.


Übrigens: Wäre "Trigger" nicht gewesen, hätte ich sonst wahrscheinlich "Aquila" von Ursula Poznanski gekürt. Man kann sagen, was man will, die Autorin versteht es einfach zu fesseln, selbst bei Themen, wo man das Gefühl hat, das hatten wir doch schon zigmal ... Nika auf der Suche nach ihren verlorenen Erinnerungen zu begleiten, war jedenfalls ein echter Pageturner, auch wenn die Auflösung am Ende auf mich etwas konstruiert wirkte ...

Top des Monats: Gehörtes

In Sachen Hörbücher hat sich im Oktober nicht so extrem viel getan. Ich habe "Origin" von Dan Brown (die ungekürzte Version mit knapp 19 Stunden) gehört und dann mangels neuem Guthaben eines meiner Hörbücher aus dem Regal gezogen und mir ein weiteres Mal angehört: "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer-Bradley. Wer das Buch kennt, weiß, dass es ein ordentlicher Wälzer ist. Die Hörbuch-Ausgabe von 2004, die ich besitze, ist allerdings gekürzt, mit 12 CDs aber trotzdem noch sehr umfangreich.


Trotzdem machen Anna und Katharina Thalbach ihre Sache ganz ausgezeichnet und es fällt einem nicht schwer, den beiden ins Britannien der Sagen und Mythen rund um König Artus und seine Tafelrunde zu folgen ... Seit 2012 gibt es übrigens auch eine ungekürzte Ausgabe, habe ich gesehen, die Sprecherin kommt allerdings bei den Bewertungen auf Audible nicht besonders gut weg.

Flop des Monats

Mein Flop des Monats kommt wieder einmal von Sebastian Fitzek. Ich kaufe mir seine Bücher ja nicht, sie finden aber doch immer wieder als gebrauchte bzw. geschenkte Bücher seinen Weg zu mir. "Der Nachtwandler" fing jedenfalls recht interessant an, aber bereits nach den ersten fünfzig Seiten ertappte ich mich dabei, dass mir die Geschichte zu wirr wurde.


Die Idee dahinter gefiel mir zwar schon recht gut (Was tun Menschen, wenn sie schlafwandeln und was erleben sie dabei?), aber die Umsetzung war sogar nicht meins. Lediglich den letzten Plottwist empfand ich als einen Lichtblick, wenn er auch wahrscheinlich für leidenschaftliche Thriller-Leser nichts Neues darstellen dürfte. Mit Ach und Krach habe ich dem Buch daher drei Sterne bei LB und GR gegeben ...

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