28. Mai 2017

Blogparade: Starke Frauen

Nomnivor hat vor einiger Zeit zu einer Blogparade zum Thema "Starke Frauen" aufgerufen. Was für eine tolle Idee! Denn nach der recht heftigen Diskussion um Pseudo-Liebesromane und das Frauenbild, das in diesen Büchern gezeichnet wird, reizte es mich schon sehr, darüber nachzudenken, ob es nicht auch Romane gibt, in denen Frauen anders dargestellt werden ...


Worum geht es in dieser Blogparade? Der Einfachheit halber zitiere ich einfach mal aus dem Blog:

Schreibt einen Blogpost über (bis zu) 10 Bücher mit starken Frauen darin. Wenn ihr nur über eine einzige Protagonistin schreiben wollt, ist das ebenfalls in Ordnung. Ihr könnt auch Nebencharaktere nennen. Schreibt, warum ihr gerade diese Frau so stark findet. Alle Genres sind erlaubt.

Als ich mit diesem Beitrag angefangen habe, war ich mir nicht sicher, ob ich zehn Charaktere finden würde ... Aber: Herausforderung angenommen! Also durchforstete ich meine gelesenen Bücher online, schaute mein Regal daheim durch und überlegte auch sonst, was zu dem Thema passen würde.

Ich beschränke mich jetzt ausschließlich auf fiktive Figuren, denn man könnte mit entsprechenden Sachbüchern über bekannte Frauenpersönlichkeiten wahrscheinlich noch einen extra Beitrag füllen (Waris Dirie, Malala, Margaret Thatcher etc.).



Autorin: Kristin Hannah
Titel: Die Nachtigall

Klappentext:
Zwei Schwestern. Die eine kämpft für die Freiheit. Die andere für die Liebe.

Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern.


"Die Nachtigall" war nicht umsonst mein Jahreshighlight 2016. Ein Buch, in das ich so gut eintauchen konnte wie selten in eines. Vianne und Isabelle sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die beide auf ihre Weise im Krieg einen Weg finden, um zu überleben und diejenigen zu retten, an denen ihnen etwas liegt. Die beiden Heldinnen sind zwar erfunden, die Autorin betont aber, dass sie sich an geschichtlichen Vorbildern bei der Schaffung ihrer Figuren orientiert hat. Ein in meinen Augen ein sehr wichtiger Roman, der ein Kapitel (Frauen)Geschichte beleuchtet, das oft zu kurz kommt ...



Autor: George R.R. Martin
Titel: Das Lied von Eis und Feuer

Klappentext:
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. 


Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!

Schätze, hier wundert sich niemand, wenn ich diese Reihe nenne, oder? Aber die weiblichen Charaktere, die Martin hier geschaffen hat, sind wohl aufgrund ihrer unterschiedlichen Art fast einzigartig. Angefangen bei der schüchternen Dany, die sich im Lauf der Geschichte zu einer echten Königin mausert, über die intrigante und machtversessene Cersei bis hin zu den weiblichen Starks - jede wächst auf ihre Art und Weise an den Ereignissen, in die sie verwickelt wird. Noch ist zwar nicht absehbar, wer wirklich lebend aus dem Ganzen hervorgehen wird, aber es bleibt spannend :).



Autorin: Kerry Drewery
Titel: Marthas Widerstand

Klappentext:
Im Zweifel gegen die Angeklagte.

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will ...

Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht ...

Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde?


Das Buch habe ich erst vor kurzem gelesen, war aber sehr beeindruckt, endlich mal eine Heldin zu finden, die so erfrischend anders ist als das, was einem derzeit im Dystopie-Genre vorgesetzt wird. Martha stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen, lässt sich aber trotzdem kein X für ein U vormachen. Sie ist nicht unbedingt eine Kämpfernatur, nutzt aber ihren Verstand, um ihren Lieben zu helfen. Und es gelingt ihr dabei, Mitstreiter zu finden, die sie dabei unterstützen wollen, das korrupte System zu Fall zu bringen.



Autorin: Donna W. Cross
Titel: Die Päpstin

Klappentext:
Im bitterkalten Winter des Jahres 814 bringt die heidnische Frau des Dorfpriesters ein Mädchen zur Welt: Johanna. Sie wächst in einer Welt düsteren Aberglaubens auf, gegen den ihr Vater grausam zu Felde zieht; er läßt sogar die Hebamme des Ortes als Hexe verfolgen. 

Ein Mensch erkennt bei Johanna besondere Gaben: Aeskulapius, der Pädagoge aus dem fernen Byzanz, weist sie als einziges Mädchen in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Doch beinahe wird Johanna ihr Wissensdurst zum Verhängnis. Nur der Ritter Gerold, ihr Freund und späterer Liebhaber, vermag sie vor dem grausamen Magister Odo zu bewahren. 

Nach einem verheerenden Feldzug der Normannen weiß sie endgültig: Frauen wie sie überleben in dieser Welt nicht. So geht sie als Mönch verkleidet ins Kloster Fulda. Als Medicus betritt sie Jahre später Rom, die Stadt des Papstes - wo die Wechselfälle des Schicksals sie schließlich selbst auf den heiligen Stuhl bringen.

Egal ob der Roman nun wahre Tatsachen erzählt oder nicht: Er zeigt schön, dass es immer wieder Frauen in der Geschichte gab, die sich mit dem ihnen vorbestimmten Leben nicht abfinden wollten. Leider pass(t)en sie nicht in das männlich dominierte Weltbild bzw. in die entsprechende Geschichtsschreibung, weswegen viele Frauen erst heute aus dem Dunkel des Vergessens befreit werden. Johanna ist in meinen Augen jedenfalls ein gutes Beispiel dafür, was Frauen erreichen können, wenn sie es nur wollen.



Autor: Arthur Golden
Titel: Die Geisha

Klappentext:
Nach dem Tod ihrer Mutter wird Chiyo in ein Geisha-Haus nach Kyoto verkauft. Nach leidvollen Lehrjahren wird sie in die hermetische Gesellschaft der Geisha aufgenommen und ist bald die begehrteste und mächtigste von allen. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach jahrelangen Wirren und dem Untergang der alten Geisha-Kultur gegen Ende des verlorenen Zweiten Weltkrieges.

Arthur Golden öffnet die Tür zu einer geheimnisvollen Welt und läßt den Fremden etwas spüren von jenen gefährlich-schönen und machtvoll stilisierten gleichwohl versklavten Frauen, wie es sie in dieser Art und Weise nur in Japan gab.

Der Roman ist schon vor ein paar Jahren erschienen und wurde dann auch verfilmt. Man kann jetzt dahingestellt lassen, ob sich Sayuri - so wird sie dann als Geisha genannt - aus eigener Kraft befreien kann oder erst der Krieg dazu führt, ihr eigenes Leben zu führen. Trotzdem merkt man ihr schon als Kind an, dass sie nicht bereit ist, sich von der intriganten Geisha des Hauses Hatsumomo unterkriegen zu lassen ... Der Krieg sorgt schließlich dafür, dass sie dieses Kapitel ihres Lebens hinter sich lassen und sich auf das konzentrieren kann, was sie wirklich möchte.



Autorin: Annelie Wendeberg
Titel: Teufelsgrinsen

Klappentext:
In einer Zeit, in der nur Männer an Universitäten zugelassen sind, schneidet sich Anna Kronberg die Haare ab, zieht Hosen an und studiert Medizin. Als angesehener Arzt Dr. Anton Kronberg gerät sie in das Zentrum einer monströsen Verschwörung – und selbst in tödliche Gefahr, der sie nur mithilfe ihres scharfen Verstandes und dem Beistand von Sherlock Holmes, entkommen kann.


London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut. Im Londoner Wasserwerk wird ein Cholera-Opfer entdeckt. Dr. Anton Kronberg, Englands führender Epidemiologe, wird hinzugezogen und findet heraus, dass der Tote absichtlich mit tödlichen Bakterien infiziert wurde. 


Während Scotland Yard den Fall nur halbherzig verfolgt, begegnet Kronberg dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Er entdeckt im Handumdrehen Kronbergs Geheimnis und Identität. Im Gegenzug beginnt Anna – sehr zu dessen Verdruss – Holmes’ kompliziertes Innenleben zu analysieren. Doch die beiden ungleichen und intellektuell ebenbürtigen Partner müssen sich zusammentun, um eine Verschwörung aufzudecken, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt ...

Schon Arthur Conan Doyle schuf mit Irene Adler eine Frau, der es gelang, Sherlock Holmes auszutricksen. Wendeberg geht hier allerdings noch einen Schritt weiter und lässt Holmes auf eine Frau treffen, die ihn aktiv bei seinen Untersuchungen unterstützt.

"Teufelsgrinsen" ist übrigens der Auftakt zu einer Trilogie, in dessen Verlauf Anna auch auf Moriarty trifft - und dann geht es erst so richtig los :). Unbedingt lesen, wenn man Sherlock und starke Frauenfiguren mag!



Autorin: Nikola Hahn
Titel: Die Detektivin

Klappentext:
Frankfurt am Main, 1882: "Glashaus" nennen die Kinder die Orangerie, die Dr. Könitz seiner Frau vor vielen Jahren als Hochzeitsgeschenk bauen ließ. Dass das imposante Gebäude nicht nur der Lieblingsplatz von Sophia Könitz ist, sondern ein schreckliches Geheimnis birgt, ahnt niemand, als nach einem fröhlichen Volksfest die 15-jährige Dienstmagd Emilie verschwindet.

Während der preußische Kriminalkommissar Richard Biddling von einem Vermisstenfall ausgeht, ist Victoria, die Nichte von Dr. Könitz, die zum Entsetzen ihrer Mutter lieber Mordgeschichten von Edgar Allan Poe und Abhandlungen über Leichenerscheinungen liest, statt sich Klavierspiel und Stickarbeiten zu widmen, davon überzeugt, dass Emilie eines gewaltsamen Todes gestorben ist.

Als unter mysteriösen Umständen eine Frauenleiche aus dem Main geländet wird, führen die Spuren plötzlich in die Vergangenheit: Gibt es eine Verbindung zwischen der unbekannten Toten, dem verschwundenen Dienstmädchen und den grausamen Taten des »Stadtwaldwürgers«, der vor zehn Jahren in Frankfurt sein Unwesen trieb und nie gefasst werden konnte? Warum weigern sich Dr. Könitz und seine Frau, über einen Unfall zu sprechen, den Victorias Schwester im Glashaus hatte? Und was sind das für geheimnisvolle Stimmen, die nachts im Garten zu hören sind? Ein blutiger Fingerabdruck scheint auf die richtige Fährte zu führen, aber niemand außer Victoria erkennt, welche entsetzliche Geschichte diese Spur erzählt.

Ich lese eigentlich selten historische Romane aus dieser Zeit, aber dieses Buch hat deutlich mehr zu bieten als das, was man in einem historischen Krimi gewöhnlich findet. Der Autorin gelingt es, sowohl das alte Frankfurt mit seinen alten Häusern und verwinkelten Gässchen wiederauferstehen zu lassen als auch eine interessante Frauenfigur zu schaffen, die sich nicht mit den vorherrschenden gesellschaftlichen Regeln abfinden will und ihre eigenen Wege geht.



Autorin: Sarah J. Maas
Titel: Throne of Glass

Klappentext:
Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. 


Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.

Sarah J. Maas hat mit ihrer Throne of Glass-Reihe eine Fantasy-Heldin geschaffen, die so ganz anders ist als viele Figuren, die derzeit im Jugendbuch-Bereich beliebt sind. Celaena ist eine Kämpferin, die sich nichts gefallen lässt - und das bekommen ihre Gegner auch zu spüren. Darüber hinaus ist sie aber auch eine junge Frau, die sich verliebt und für ihre Freunde einsteht.

Zugegeben: Die Autorin liebt ihre Serie und steuert mittlerweile auf den siebten Band zu, aber mit jedem Band dringt man weiter in die Welt von Erilea vor und lernt Celaena immer wieder von einer neuen Seite kennen.



Autor: Andreas Gruber
Titel: Todesfrist

Klappentext:
Ein Serienmörder treibt sein Unwesen – und ein altes Kinderbuch dient ihm als grausame Inspiration.

"Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie." Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. 


Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...

"Todesfrist" ist der erste Teil der erfolgreichen Todes-Reihe von Andreas Gruber. Und auch wenn die meisten die Bücher vor allem wegen seines misanthropischen männlichen Ermittlers Sneijder lieben, ist mir auch seine Partnerin Sabine Nemez mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Gerade im ersten Teil muss sie gleich mit einem ziemlichen Verlust fertig werden, sie verzweifelt darüber aber nicht, ganz im Gegenteil. Im Verlauf der Geschichte gelingt ihr sogar, was die meisten Menschen in Sneijders Umfeld nicht schaffen: von ihm respektiert zu werden und mit ihm zusammen herauszufinden, wer für die Morde verantwortlich ist.



Autor: Alexandre Dumas
Titel: Die drei Musketiere

Klappentext:
Im Jahre 1625 verlässt der junge, aus verarmtem Landadel stammende d´Artagnan seine gascognische Heimat und zieht nach Paris, um sich in den Dienst König Ludwigs XIII. zu stellen. In dessen Garde schließt er Freundschaft mit den drei unzertrennlichen Musketieren Athos, Porthos und Aramis. Gemeinsam bestehen sie im Kampf gegen den machthungrigen Kardinal Richelieu gefährliche Abenteuer. Als die Ehre der Königin durch eine infame Intrige des Kardinals und der teuflischen Lady Winter bedroht wird, stehen die Helden vor ihrer schwierigsten Aufgabe.

Der Roman, 1844 in Frankreich zunächst in Fortsetzungen erschienen, wurde zu einem Welterfolg. Zahlreiche Vertonungen, Fernsehserien und Verfilmungen zeugen vom zeitlosen Charme dieses populären Werks.


Ganz ohne Klassiker geht es nicht :). Und auch wenn die starke Frau hier nur eine Nebenrolle hat, habe ich sie doch immer bewundert: Lady de Winter. Diese geheimnisvolle Frau, die für den Kardinal arbeitet, damit also auf Seiten des Feindes steht, die aber trotzdem genau weiß, was sie will und wie sie es bekommt. Eine Figur mit Geheimnissen, die sich nicht in die Karten schauen lässt und die ihre eigenen Ziele verfolgt.

Moderne Verfilmungen haben aus ihr auch gern eine liebende Frau und eine Kämpferin gemacht (Ich denke da gerne an Milla Jovovich oder Rebecca de Mornay), sie ist also definitiv jemand, dessen Charakter nicht so eindeutig ist, was Platz für jede Menge Interpretation lässt.

11 Kommentare

  1. Hallo Ascari,
    wow, Du hast doch einige zusammen bekommen.
    Die Nachtigall habe ich die Tage beendet und Du hast absolut recht, diese Frauen gehören dazu. Egal wie sie hießen, sie haben mit an der realen Geschichte geschrieben.

    Das Buch die Päpstin ist auch toll und an Sabine aus Grubers Feder hab ich gar nicht mehr gedacht.

    Es sind so viele die man immer wieder entdeckt.
    Dieses Teufelsgrinsen muss ich mal stöbern gehen - könnte mir gefallen.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Hi Kerstin,

      hat sich ergeben :). Ne, ernsthaft: Wo ich erstmal angefangen habe, mir Gedanken zu machen, sind mir dann immer mehr Figuren eingefallen, die ich klasse fand. Bin schon gespannt, wie dir "Teufelsgrinsen" gefallen wird, wenn es seinen Weg zu dir findet ;).

      Liebe Grüße
      Ascari

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  2. Hey Ascari,

    eine tolle Zusammenstellung.
    An Sabine Nemez habe ich gar nicht gedacht, aber ja, sie kann man durchaus als starke Frau bezeichnen.

    Bei Johanna stimme ich dir auf jeden Fall zu. Sie ist eine ganz tolle Figur und ich bewundere sie noch immer für ihre logischen Fähigkeiten, womit sie Männer an die Wand redet.

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    1. Hey :)

      Für meinen Geschmack kommt es im zweiten Band "Todesurteil" noch deutlicher heraus, dass Sabine ziemlich was auf dem Kasten hat, finde ich. Wenn Maarten jemanden respektiert, dann heißt das ja bekanntlich was :D.

      Liebe Grüße
      Ascari

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  3. Liebe Ascari,

    die beiden Schwestern in die Nachtigall haben mir ebenso sehr gut gefallen und ich fand es auch besonders schön, dass beide auf ihre Weise so unterschiedlich stark waren und das vereint in einem anspruchsvollen, besonderen Roman.

    Liebe Grüße

    Nisnis

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  4. Liebe Nisnis,

    ja, "unterschiedlich stark" bringt es schön auf den Punkt :). Überhaupt ist der ganze Roman ein Kaleidoskop an Stärken und Schwächen der menschlichen Natur ...

    Liebe Grüße
    Ascari

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  5. Hallo Ascari,

    "Die Nachtigal", "Die Päpstin" und "Die drei Musketiere": bei diesen Büchern kann ich dir zustimmen, da ich sie auch gelesen habe. Auch die Verfilmung von "Die Päpstin" hat mir sehr gefallen. Ach, das ist schon soooo lange her. ;-)

    "Die Detektivin" ist schon zig, zig Jahre auf meiner Wunschliste! Ich möchte das Buch so gerne lesen, vor allem, da ich ja gleich neben Frankfurt wohne und historische Romane sehr gerne lese. Doch irgendwie bin ich nie dazu gekommen, mir das Buch nun endlich zu holen.

    "Das Lied von Eis und Feuer" subbt bei mir noch und schreit nach Erlösung!

    Das mal dazu, dass du dachtest, dass wir gar nicht so viele Gemeinsamkeiten haben, was Bücher angeht. Hier sind wir mal wieder bei 50% und ich finde, das ist ein guter Schnitt. ;-)

    GlG vom monerl

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    1. Hallo monerl!

      Ich weiß gar nicht, ob "Die Detektivin" in der Zwischenzeit nicht vergriffen ist ... Aber vielleicht findet es sich ja auf einem der vielen Portale mit "Gebrauchten" :).

      "Das Lied von Eis und Feuer" hat bei mir auch ewig gesubbt. Ich habe sie ja noch dazu als Hörbücher. Aber ich arbeite dran :D.

      Okay, ich nehme zurück, was ich gesagt habe :D. Es war ja auch nur mein ganz (subjektiver) Eindruck, den ich anhand deiner Rezensionen gewonnen hatte ;).

      Ganz liebe Grüße zurück,
      Ascari

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  6. Huhu!

    Großartiges Thema! Ich finde das Frauenbild, das sich in manchen Genres immer mehr verbreitet, sehr alarmierend...

    "Die Nachtigall" und "Marthas Widerstand" stehen schon auf der Wunschliste.

    "Game of Thrones" muss ich endlich weiterlesen, bisher habe ich nur den ersten englischen Band gelesen!

    "Die Päbstin" und "Die Geisha" habe ich vor Ewigkeiten gelesen, ich glaube, das ist fast 20 Jahre her? Bei "Die drei Musketiere" ist es noch länger her, das fand ich so mit 12 oder 13 großartig. :-)

    "Teufelsgrinsen" und "Tiefer Fall" haben mir auch noch sehr gut gefallen, beim dritten Band hatte ich allerdings zunehmend das Gefühl, dass Holmes aus der Rolle fällt, und ich habe das Buch erstmal abgebrochen. Ich werde es aber sicher nochmal versuchen!

    Bei "Throne of Glass" bin ich inzwischen bei Band #4, und bisher liebe ich die Reihe sehr. :-)

    LG,
    Mikka

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    1. Liebe Mikka,

      das geht mir sehr ähnlich, was das Frauenbild angeht! Mit "Game of Thrones" bin ich übrigens auch noch nicht viel weiter als du, ich höre die Bücher ja ... Und jedes der englischen Bücher ist als Hörbuch bei Audible in vier Teile geteilt worden. Und du willst gar nicht wissen, wie lange die Hörbücher die schon bei mir subben *seufz*.

      "Die Päpstin" und "Die Geisha" sind schon ein bisschen älter, das stimmt. Aber beide Bücher hab ich immer noch im Regal stehen, weil sie mir sehr gut gefallen haben :). Bei den Musketieren dürfte ich ähnlich alt wie du gewesen sein, überlege aber, ob ich das Buch nicht mal wieder lesen sollte, um ein paar Erinnerungen aufzufrischen.

      "Tiefer Fall" war mein persönlicher Favorit aus der Reihe von Wendeberg. Mit Teil 3 bin ich auch nicht so warm geworden, habe ihn aber fertig gelesen. Einfach, weil ich wissen wollte, wie es endet :).

      Bei ToG habe ich Band vier mittlerweile auch hinter mir, auf Englisch subbt noch Band 5. Hoffe aber, dass ich bald dazu komme, ihn zu lesen.

      Liebe Grüße
      Ascari

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    2. Huch, der Link war falsch, HIER ist dein Beitrag verlinkt!

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