Tops & Flops / 02.2017

Ausnahmsweise bin ich heute mal einen Tag später dran als sonst, um euch meine Tops & Flops für den Februar zu präsentieren. Der Monat war zwar im Vergleich zum Jänner wieder etwas schwächer, aber es reicht noch immer aus, um eine Auswahl zu treffen.


Thematisch war der Februar eigentlich von zwei Genres geprägt: Thriller / Krimi und Liebe / Erotik. Viel dazwischen gab's nicht. Irgendwie also ein Monat der Extreme. Trotzdem habe ich überlegen müssen, wer seinen Platz dieses Mal auf dem Siegertreppchen finden darf.

Und wenn ich mir nicht sicher bin, gehe ich meistens bei Goodreads die Bücher durch, die ich im jeweiligen Monat gelesen habe. Durch die Sortierung nach "Date read" kann ich dann immer schön sehen, was ich wann gelesen und wie ich es bewertet habe.

Top des Monats: Gelesenes

Da die Hörbücher ja quasi außer Konkurrenz laufen, weil in einer eigenen Rubrik, ist "The Message" von Tibor Rode das am besten von mir bewertete Buch in diesem Monat. Wenn ihr wissen wollt, warum: Die Rezi gibt's hier.


"The Message" wird ausschließlich über Chat-Nachrichten erzählt, dies sorgt für eine recht ungewöhnliche Erzählperspektive, die aber - wenn man erst mal angefangen hat zu lesen - eine recht starke Sogwirkung hat. Klassischer Fall von "Ich wollte es eigentlich nur anlesen" und auf einmal hatte ich drei (von zehn) Kapitel hinter mir ... 😄

Top des Monats: Gehörtes

Wo ich mir dagegen schon früh sicher war, war der Toptitel des Monats bei den Hörbüchern. Ab und zu braucht es nur ein einziges Hörbuch in einem Monat, um zu wissen, dass danach einmal nichts mehr heranreicht. Und ein Premiere war's obendrein: Denn bisher habe ich um englische Hörbücher eher einen Bogen gemacht, obwohl ich immer wieder englische Bücher lese.

Aber dank Youtube hab ich mich doch mal an eines herangetraut, denn wie soll man denn als Holmes-Fan nein sagen, wenn der unvergleichliche Benedict mit seiner sexy Stimme höchstpersönlich vier neue Sherlock-Geschichten vorliest?


Beim ersten Mal hören hab ich zwar noch nicht alles verstanden, aber beim zweiten Mal ging es dann schon etwas leichter ... Benedict ist einfach ein Genie, wie er die verschiedenen Dialekte rüberbringt (okay, außer den amerikanischen, der war nicht so das Gelbe vom Ei) - zum Niederknien!

Und dann noch sein leicht nasales Upper-Class-English - so genial! Man konnte fast das Gefühl bekommen, eine Sherlock-Episode zu sehen, äh, zu hören. Von der Länge her kommt es sogar auch für eine einzelne Folge hin, weil das Hörbuch etwas mehr als zwei Stunden dauert. Und ja, ich fange schon wieder an, ein bisschen zu sabbern ... 😉

Flop des Monats

Der Flop des Monats ist der zweite Teil der "Trinity"-Reihe. Bevor ihr fragt, warum ich mir das angetan habe: Ich hatte "Gefährliche Nähe" leichtsinnigerweise vor dem Lesen von Teil 1 als Rezi-Ex angefragt ... Und Feedback geben kann ich nur, wenn ich ein Buch auch gelesen oder zumindest quergelesen habe. Und das Sex- und Liebesgetaumel habe ich dieses Mal recht großzügig übersprungen, ich hatte keine Lust auf weiteres Krankenhaus-reif-Vögeln ...


War der erste Teil schon von jeder Menge Absurditäten geprägt, treibt die Autorin die Handlung noch weiter auf die Spitze. Denn der Stalker bekommt hier eine größere Rolle (unter anderem auch Szenen aus der Ich-Person) eingeräumt. Er geht dabei nicht gerade zimperlich vor, um Gillian, Chase und ihren Freundinnen Angst einzujagen - aber trotzdem ist ja die Welt wieder in Ordnung, wenn Gilli mit ihrem Klammer-Chase Sex hat. Juhuuuu! Und der Kontrollfreak steigert sich sogar auch noch, weil er anfängt, zusätzlich Personen in Gillis Umfeld herumzukommandieren ... Eine Kurzmeinung dazu habe ich auch auf LB und GR veröffentlicht, wenn sie euch interessiert.

Am Ende war ich jedenfalls so geschafft, dass ich mir erst mal Rammstein in voller Lautstärke geben musste und mir zwei Schnäpse genehmigt habe. Ich sage es wirklich nicht gern, aber Finger weg von dieser Reihe! Dagegen war sogar "Calendar Girl" lieb und nett, obwohl ich von diesen Büchern nicht viel gehalten habe ...

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