3 of a kind / 03.08.2015

Sas hat vor einer Weile auf Lovelybooks ihr eigenes kleine Blogprojekt vorgestellt: 3 of a kind. Jeden Monat gilt es drei verschiedene Dinge (also 3 Bücher / Serientitel / Filme / Schauspieler etc.) zu benennen, die zu dem von ihr vorgegebenen Thema passen.

Im August lautet das Thema "3 of a kind that remind me of my childhood/youth". Also 3 Dinge, die einen an die eigene Kindheit bzw. Jugend erinnern. Nachdem das hier ein Bücherblog ist, habe ich natürlich drei Bücher herausgesucht :).

Enid Blyton - Fünf Freunde

Angefangen hat alles mit einer schlichten Hörspielkassette von Enid Blyton. Was es für eine Folge der "Fünf Freunde" war, weiß ich nicht mehr, aber ich weiß noch genau, ich habe diese Hörspiele geliebt  - ich musste einfach alle 21 Folgen davon haben (damals gab es noch nicht mehr).

Am meisten mochte ich schon damals die ruppige Georgina, von allen nur George genannt - so ein Wildfang wollte ich damals auch sein :).

Erst später kam ich dahinter, dass die "Fünf Freunde" eigentlich Bücher waren - und ich entdeckte noch viel mehr von Enid Blyton: "Die Abenteurer"-Serie, "Schwarze Sieben" (Ich hatte irgendwann dann auch mal einen Geheimbund, weil das einfach cool war :D), "Hanni und Nanni" etc. Trotzdem sind die "Fünf Freunde" heute noch immer die Bücher, die ich am meisten mit Enid Blyton verbinde :).

Mira Lobe - Das kleine Ich bin Ich

Klappentext:
Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren. Es fühlt sich mit vielen anderen Tieren verwandt – obwohl es keinem ganz gleicht. Es ist kein Pferd, keine Kuh, kein Vogel, kein Nilpferd – und langsam beginnt es an sich zu zweifeln. Aber dann erkennt das kleine Tier: Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich.

 Ich glaube, dieses Buch ist heute ein echter Klassiker. Braucht man dazu wirklich noch etwas erzählen? Selbst heute liebe ich dieses Buch noch immer heiß, obwohl ich es als Kind nie gehabt habe ... Trotzdem war es mir immer teuer, weil es wohl das widerspiegelt, mit dem jeder im Lauf seines Lebens konfrontiert wird: Wer bin ich und wohin gehöre ich?

Karl May - Winnetou

Auch hier picke ich stellvertretend mal das bekannteste Buch von ihm heraus. Spätestens seit den Verfilmungen mit Pierre Brice (der ja leider vor nicht allzu langer Zeit verstorben ist) waren Winnetou und Old Shatterhand wohl jedem ein Begriff :).

Ich erinnere mich, dass mein Vater eine ganze Sammlung von den Büchern mit dem charakteristischen Design hatte. Dunkelgrüne Bücher, mit einem Bild vorne drauf, und einer Art goldfarbenen Bordüre am Rücken. Hat man die alle ins Regal nebeneinander gestellt, hat das wirklich sehr edel ausgesehen.

Mein Vater hatte da sogar noch welche, die in der alten Schrift (so wie die, die ich im Header verwende) gedruckt waren. Das war ein Spaß, vor allem die Großbuchstaben, denn die haben zum Teil ganz anders ausgesehen als unsere jetzigen.

Mit 12 ca. habe ich angefangen, die alle zu verschlingen. Was tut man sonst auch anderes in einem Ferienhaus, acht Wochen Ferien und wenig Spielgefährten in der Nähe? Erraten: Lesen! Und damals war auch die Zeit, wo ich wirklich alles verschlungen habe, was lesbar und spannend war. Heute hätte ich wohl Probleme, weil der Schreibstil doch ein wenig veraltet ist, aber als Jugendliche war ich nicht wählerisch :D.

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